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Verhinderungspflege: Angehörige lassen Millionen liegen

Das berichtet die Arbeiterwohlfahrt (AWO). Laut Statistik des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) nutzten im vergangenen Jahr gerade einmal rund fünf Prozent der Anspruchsberechtigten die Verhinderungspflege, um pflegende Angehörige zu entlasten. Damit blieben Leistungen im Wert von fast drei Milliarden Euro aus der Pflegeversicherung ungenutzt.
Pflegedienste sollten daher ihre Kunden gerade in den Sommerferien auf diese Möglichkeit zur Entlastung hinweisen und sie beim Beantragen der Verhinderungspflege unterstützen. Seit Jahresbeginn sind die Ansprüche mit dem Pflegestärkungsgesetz I noch einmal gestiegen: Es können nun Leistungen in Höhe von bis zu 1.612 Euro pro Kalenderjahr für maximal 28 Tage genutzt werden.
Zudem lässt sich dieser Zeitraum nun auch verlängern, indem die Verhinderungspflege mit den Ansprüchen aus der Kurzzeitpflege verrechnet wird. Auch stundenweise Verhinderungspflege nach § 45b SGB XI ist möglich.
LfK-Mitglieder können die Ansprüche ihrer Kunden für das laufende Kalenderjahr mit dem praktischen LfK-Budgetrechner ganz einfach berechnen.

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