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Arbeitslose haben gute Chancen in der Altenpflege

Die Beschäftigungswahrscheinlichkeit erhöhe sich nach einer Umschulung zum Altenpfleger langfristig um 20 Prozent, berichtet das IAB. Auch kürzere Weiterbildungen von unter einem Jahr bringen noch eine um zehn bis 20 Prozent gesteigerte Wahrscheinlichkeit, eine Arbeitsstelle zu finden.

Die so geschulten Arbeitslosen sind zu einem großen Teil langfristig im Pflegebereich tätig: 70 Prozent der Umschulungsteilnehmer und die Hälfte der Teilnehmer an den kürzeren Weiterbildungsmaßnahmen bleiben dabei. Rund die Hälfte der so qualifizierten Altenpfleger arbeitet in Teilzeit. Das entspricht dem durchschnittlichen Teilzeitanteil in der Altenpflege in Deutschland.

Die Ergebnisse wiesen insgesamt darauf hin, dass geförderte Weiterbildungsmaßnahmen für Arbeitslose in der Altenpflege einen deutlich positiven Effekt auf deren nachhaltige Beschäftigung haben, erklären die Autorinnen der Studie. „Da ein wesentlicher Anteil der ehemals Geförderten dauerhaft im Pflegesektor tätig bleibt, tragen diese Maßnahmen auch dazu bei, d dem Altenpflegeangebot zu verkleinern.“

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